Die Wahrheiten der AfD und ihr Abstimmungsverhalten

18. Juli 2026

geschrieben von VVN-BdA Aachen

Sie geben sich gern als Partei der Mitte. Sie geben sich gern als Partei des Volkes. Sie geben sich gern als Partei, die sich für die Schwächeren in unserem Land einsetzt. Sie kritisieren die heutige Rentenreform und wollen, dass alle, nachdem sie mindestens 45 Jahre eingezahlt haben, in Rente gehen können. Sie drehen an der sozialen Schraube und stimmen gegen soziale Verbesserungen und sind für die Abschaffung bestehender sozialer Leistungen.

Eine DIW-Studie hat enthüllt, Hauptleidtragende der AfD-Politik wären ihre Wähler. Viele sind erwerbslos und leben in strukturschwachen Regionen. Im Bundestag hat sich die AfD verlässlich gegen die Schwächsten und Ärmsten dieser Gesellschaft verhalten.

Protest gegen die AfD im Bundestag. Bild Heinlein, Creative Commons Attribution 2.0

Ihr Abstimmungsverhalten im Bundestag. Macht euch selbst ein Bild zu den einzelnen Punkten:

Arbeitslosengeld abschaffen ➡️ DAFÜR!

Erhöhung des Rentenalters ➡️ DAFÜR!

Steuerlast für Besserverdienende senken ➡️ DAFÜR

Höhere Freibeträge für Alleinerziehende ➡️ ABGELEHNT

Grundrente für 1,3 Mio Rentnerinnen ➡️ ABGELEHNT

Streichung des Solidaritätszuschlags ➡️ DAFÜR

Einmaliger Kinderbonus von 300 Euro je Kind ➡️ ABGELEHNT

Mehr Geld für den Digitalpakt Schule” ➡️ ABGELEHNT

Finanzielle Aufstockung des Kita-Ausbaus ➡️ ABGELEHNT

Mindestvergütung für Auszubildende ➡️ ABGELEHNT

Mehr Investition in Ganztagsbetreuung ➡️ ABGELEHNT

Entlastungvon Geringverdienerinnen durch Reduzierung von Sozialversicherungsbeiträgen ➡️ ABGELEHNT

Mütterrente ➡️ ABGELEHNT

Erhöhung der Mütterrente ➡️ ABGELEHNT

Erhöhung der Erwerbsminderungsrente, der Erziehungs- und Hinterbliebenenrente durch verlängerte Zurechnungszeiten ➡️ ABGELEHNT

5 Milliarden für den sozialen Wohnungsbau ➡️ ABGELEHNT

Bessere Arbeitsbedingungen in der Fleischindustrie ➡️ ABGELEHNT

Neue Chancen für Langzeitarbeitslose durch Lohnzuschüsse ➡️ ABGELEHNT

Besserer Schutz für Paketbot*innen durch Nachunternehmerhaftung ➡️ ABGELEHNT

Zum Nachlesen: In dem Artikel

„So stimmt die AfD im Bundestag ab, um dich ärmer zu machen“

wird das Abstimmungsverhalten etwas detaillierter dargestellt.

VVN-BdA Bundesvereinigung unterzeichnet den Berliner Appell

11. April 2026

Die „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten“, welche 1947 von überlebenden Widerstandskämpfer*innen und Verfolgten des Naziregimes aller politischen Richtungen gegründet wurde, hat auf ihrer Bundesausschusssitzung am 24./25.01. beschlossen, den Berliner Appell zu unterzeichnen.

Bereits mit dem Beschluss ihres Leitantrages „Unsere Aufgaben 2026“ des außerordentlichen Bundeskongresses im Oktober 2025 erklärten die Antifaschist*innen:

„Mit Entsetzen erleben wir eine Welt voll grausamer Kriege. Statt diplomatische Bemühungen zu intensivieren, werden Großmachtfantasien beflügelt, nutzt die Bundesregierung den Überfall auf die Ukraine für ein gigantisches Aufrüstungsprogramm der Bundeswehr zulasten aller Bürger*innen der BRD. Mit Zustimmung der Bundesregierung sollen ab 2026 erneut US-Erstschlagswaffen stationiert werden, was die Aufrüstung auf allen Seiten befördert, die Spannungen erhöht und Deutschland zur strategischen Zielscheibe macht.“

Auch zahlreiche Landes- und Kreisvereinigungen der VVN-BdA unterstützen den Berliner Appell gegen neue Mittelstreckenwaffen und für eine friedliche Welt.

40. Todestag von Walter Vielhauer

8. April 2026

Einladung zum Gedenken am ehemaligen KZ Heilbronn-Neckargartach mit Eröffnung des erweiterten Gedenkortes

23. März 2026

Zeit :   Mittwoch 01. April 2026  16 Uhr                                                                                                                                                               Ort  :   Ecke Mosbacher Straße / Böllinger Straße in Heilbronn-Neckargartach

Zum 81. Jahrestag der Räumung des Konzentrationslagers im Jahr 1945 eröffnet Oberbürgermeister Harry Mergel die Erweiterung des Gedenkorts. Miriam Eberlein, Leiterin des Stadtarchivs, und Oliver Toellner, Leiter des Grünflächenamts Heilbronn, erläutern das Gestaltungskonzept zur Sichtbarmachung des Lagers und seiner Geschichte. Anschließend gehen wir gemeinsam über die Böllinger Straße und den Treppenaufgang zum KZ-Friedhof zur Kranzniederlegung im Gedenken an die Opfer des Heilbronner Konzentrationslagers. Es sprechen Oberbürgermeister Harry Mergel, Bianka Hamann, stellvertretende Vorsitzende des Stadt- und Kreisverbands Heilbronn des Deutschen Gewerkschaftsbundes, sowie Heinz Risel für die Initiative Gedenkstätte KZ Heilbronn-Neckargartach. Die musikalische Umrahmung übernehmen die Marbacher.

VVN-BdA
Initiative Gedenkstätte KZ Heilbronn-Neckargartach

7. März 2026

Der Angriff auf den Iran bedroht nicht nur den Nahen Osten! 

Die FIR verurteilt in aller Klarheit die jüngste Aggression der Vereinigten Staaten und Israels gegen den Iran und andere Territorien im Nahen Osten. Während Verhandlungen zur Beseitigung der politischen Spannungen liefen, begannen die amerikanischen und israelischen Streitkräfte mit massiven militärischen Aktionen, die unter anderem das Ziel hatten, die iranische Staats- und Militärführung zu töten. Dieser Angriffskrieg unter dem Vorwand der „Atombedrohung“ und mit dem angeblichen Ziel der Befreiung des iranischen Volkes von der „islamischen Diktatur“ ist illegitim und illegal, er verstößt in jeder Form gegen das Völkerrecht. Er ist keine Reaktion auf einen Angriff des Iran und wurde nicht von den Vereinten Nationen, die dafür zuständig wären, beschlossen. Zudem haben die bisherigen Angriffe bereits mehrere hundert Tote unter der Zivilbevölkerung gebracht, darunter Kinder einer Mädchenschule. 
Die militärische Reaktion des Irans, der hier von seinem Recht auf Selbstverteidigung Gebrauch macht, treffen die Aggressoren auf ganz unterschiedlichen Feldern, an seinen Militärstützpunkten, selbst auf Zypern, aber auch die Zivilbevölkerung im Umkreis der Anlagen. Zudem ist durch die Sperrung der Straße von Hormus der Güterverkehr für die Weltwirtschaft in erheblichem Maße beeinträchtigt. Dass zwischen den Kriegsparteien auch mehrere Tausend Touristen geraten sind, führt zwar zu medialer Empörung – wir würden uns wünschen, wenn sich solche Empörung auch gegen den Angriffskrieg richten würde. 
Mit Erschrecken und Empörung haben wir die politische Reaktion wichtiger europäischer Politiker, des deutschen Bundeskanzlers Merz, des französischen Präsidenten Macron und des britischen Premierministers Starmer zur Kenntnis nehmen müssen, die kein Wort gegen den amerikanisch-israelischen Angriff sagten, aber den Iran zur „Mäßigung“ aufriefen. Der einzige Unterschied zwischen diesen drei Politikern ist nur darin zu finden, dass Großbritannien sich für eine Teilnahme an der Aggression ausgesprochen hat, Frankreich seine atomare Aufrüstung forcieren will, während Deutschland zwar keine Truppen schicken möchte, aber die USA ermahnt, den für Europa wichtigeren Krieg in der Ukraine nicht zu vergessen. Keiner von ihnen versteht, dass mit diesem Angriff eine viel weitreichendere Konfrontation im weltpolitischem Maße vorbereitet wird. 
Erschreckend ist die Erkenntnis, dass die Europäische Union in der gegenwärtigen politischen Konstellation keine Friedenskraft darstellt. Sie ist noch nicht einmal in der Lage, politischen Druck auf die engsten Verbündeten auszuüben, sich für Verhandlungen und diplomatische Konfliktlösungen einzusetzen. Trotz eines gegenteiligen politischen Anspruchs, gewinnt man den Eindruck, dass die EU kein relevanter Akteur auf der geopolitischen Bühne mehr ist. 
Die USA zielen mit ihrer Militärpolitik, dem Kidnapping eines gewählten Staatspräsidenten und seiner Frau in Venezuela, dem Kapern von Handelsschiffen im internationalen Gewässern und der jetzigen Militäraktion auch darauf, den gewachsenen wirtschaftspolitischen Einfluss der BRICS-Staaten zurückzudrängen. Dabei ist der gegenwärtigen US-Regierung das Völkerrecht vollkommen egal. Die Etablierung eines so genannte „Board of Peace“, der in den Augen der Trump-Regierung eine Art „Gegen-Sicherheitsrat“ darstellt, macht deutlich, dass selbst die Vereinten Nationen als transnationales Gremium infrage gestellt werden. Bezeichnenderweise hört man seitens der Demokratischen Partei wenig klare Worte gegen diesen außenpolitischen Kurs der Trump-Regierung. 
Vor der FIR und ihren Mitgliedsverbänden stehen daher große Aufgaben: 
Gemeinsam mit anderen Friedenskräften sollten wir die jeweiligen Regierungen dazu drängen, sich nicht an diesem Kriegsabenteuer zu beteiligen. Weder Rüstungsexporte, noch Militärzusammenarbeit mit den angreifenden Staaten.
Wir sind solidarisch mit dem iranischen Volk und der Zivilbevölkerung im Nahen Osten, die in ihrem Kampf für Freiheit und Souveränität Opfer der Aggression der Vereinigten Staaten und Israels geworden sind. Wir unterstützen den Freiheitskampf des iranischen Volkes gegen die autoritäre Staatsführung, sagen aber „Nein“ zu einem „regime change“ mit einer von den USA aufgebauten Marionette. 
Wir fordern einen sofortigen Stopp der Angriffe auf den Iran. Wir verteidigen das Völkerrecht und treten auf dieser Grundlage für einen dauerhaften Frieden im Nahen Osten ein. 

Save the date! Protest gegen den AfD Wahlkampfauftakt in Heilbronn

14. Januar 2026

Keine Harmonie für die AfD

Wenn die AfD ihren Wahlkampfauftakt in Heilbronn plant, darf das nicht unwidersprochen bleiben. Rechtsradikale Politik steht für Ausgrenzung, Spaltung und Angst – und damit im klaren Gegensatz zu einer offenen und solidarischen Gesellschaft.

Gerade in Zeiten, in denen das Leben für viele immer teurer wird, zeigt sich besonders deutlich, wofür die AfD steht: nicht für soziale Sicherheit, faire Löhne oder bezahlbares Wohnen, sondern für Politik zugunsten von Reichen und Konzernen – auf dem Rücken derjenigen, die ohnehin schon unter Druck stehen. Statt Lösungen zu bieten, lenkt sie mit Hass und Schuldzuweisungen gegenüber Migrant*innen, Geflüchteten, queeren Menschen und anderen Minderheiten ab.

Deshalb rufen wir zu einer Kundgebung auf. Wir setzen ein deutliches Zeichen: Heilbronn ist kein Ort für Hetze und Ausgrenzung. Wir stehen zusammen für Menschenwürde, Zusammenhalt und eine Politik, die die tatsächlichen Probleme ernst nimmt.

Unser Anliegen ist klar: Keine Normalisierung der AfD. Keine Bühne für ihre Ideologie. Stattdessen ein starkes, sichtbares Zeichen für Solidarität und Zusammenhalt.


Weitere Infos über :

https://ngr-heilbronn.org

USA greift nach anderen Ländern und will Regierungen unter Ihre Kontrolle bringen !

4. Januar 2026

Mit Entsetzen nimmt die VVN-BdA zur Kenntnis, dass auf die völkerrechtswidrigen US-Militäreinsätze gegen venezolanische Schiffe und Boote nun ein großangelegter Militäreinsatz im Landesinnern erfolgt ist. Strategie und Taktik der USA orientieren sich dabei ganz offensichtlich an der US-Politik der 70er und 80er Jahre in Lateinamerika. Handlungsleitend ist dabei weiterhin die sogenannte Monroe-Doktrin nach der die USA die unabänderliche Vormachtstellung in Mittel- und Südamerika haben sollten. Die Botschaft an die anderen lateinamerikanischen Staaten ist klar: die USA nehmen ihren „Hinterhof“ wieder in Besitz und wer sich den US-amerikanischen Interessen nicht beugt, muss mit härtesten Konsequenzen rechnen.

Unabhängig davon, wie die Regierung Maduro politisch einzuschätzen ist, führt das Vorgehen der Trump-Administration zu einer weiteren Implosion regelbasierten Vorgehens in der Weltpolitik. Mit Donald Trump und seiner Administration sind eine regelbasierte Ordnung und Rechtsstaatlichkeit nicht möglich und Frieden unerreichbar.

Man bedenke, dass mit der „Vereinnamung“ von Venezuela für die USA kein Ende ist. Die Regierung der USA hat auch andere Länder im Auge. Nicht zuvergessen ist, dass die Trump-Regierung immer noch Grönland und Kanada einverleiben möchten. Auch Kuba vor der „Haustür“ der USA ist auf deren Liste und soll nach Aussagen von einem Regierungsmitglied politisch auf die Seite der USA gezwungen werden.

Wir fordern die Bundesregierung auf, diesen Angriff zu verurteilen und der Erosion des Völkerrechts mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln entgegenzutreten.

USA raus aus anderen Ländern – keine Zwangspolitik durch die USA !

Antifaschismus

7. Oktober 2025

Nie wieder kriegstüchtig !

27. August 2025

Antikriegstag 01.09.2025

27. August 2025

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