7. März 2026

Der Angriff auf den Iran bedroht nicht nur den Nahen Osten! 

Die FIR verurteilt in aller Klarheit die jüngste Aggression der Vereinigten Staaten und Israels gegen den Iran und andere Territorien im Nahen Osten. Während Verhandlungen zur Beseitigung der politischen Spannungen liefen, begannen die amerikanischen und israelischen Streitkräfte mit massiven militärischen Aktionen, die unter anderem das Ziel hatten, die iranische Staats- und Militärführung zu töten. Dieser Angriffskrieg unter dem Vorwand der „Atombedrohung“ und mit dem angeblichen Ziel der Befreiung des iranischen Volkes von der „islamischen Diktatur“ ist illegitim und illegal, er verstößt in jeder Form gegen das Völkerrecht. Er ist keine Reaktion auf einen Angriff des Iran und wurde nicht von den Vereinten Nationen, die dafür zuständig wären, beschlossen. Zudem haben die bisherigen Angriffe bereits mehrere hundert Tote unter der Zivilbevölkerung gebracht, darunter Kinder einer Mädchenschule. 
Die militärische Reaktion des Irans, der hier von seinem Recht auf Selbstverteidigung Gebrauch macht, treffen die Aggressoren auf ganz unterschiedlichen Feldern, an seinen Militärstützpunkten, selbst auf Zypern, aber auch die Zivilbevölkerung im Umkreis der Anlagen. Zudem ist durch die Sperrung der Straße von Hormus der Güterverkehr für die Weltwirtschaft in erheblichem Maße beeinträchtigt. Dass zwischen den Kriegsparteien auch mehrere Tausend Touristen geraten sind, führt zwar zu medialer Empörung – wir würden uns wünschen, wenn sich solche Empörung auch gegen den Angriffskrieg richten würde. 
Mit Erschrecken und Empörung haben wir die politische Reaktion wichtiger europäischer Politiker, des deutschen Bundeskanzlers Merz, des französischen Präsidenten Macron und des britischen Premierministers Starmer zur Kenntnis nehmen müssen, die kein Wort gegen den amerikanisch-israelischen Angriff sagten, aber den Iran zur „Mäßigung“ aufriefen. Der einzige Unterschied zwischen diesen drei Politikern ist nur darin zu finden, dass Großbritannien sich für eine Teilnahme an der Aggression ausgesprochen hat, Frankreich seine atomare Aufrüstung forcieren will, während Deutschland zwar keine Truppen schicken möchte, aber die USA ermahnt, den für Europa wichtigeren Krieg in der Ukraine nicht zu vergessen. Keiner von ihnen versteht, dass mit diesem Angriff eine viel weitreichendere Konfrontation im weltpolitischem Maße vorbereitet wird. 
Erschreckend ist die Erkenntnis, dass die Europäische Union in der gegenwärtigen politischen Konstellation keine Friedenskraft darstellt. Sie ist noch nicht einmal in der Lage, politischen Druck auf die engsten Verbündeten auszuüben, sich für Verhandlungen und diplomatische Konfliktlösungen einzusetzen. Trotz eines gegenteiligen politischen Anspruchs, gewinnt man den Eindruck, dass die EU kein relevanter Akteur auf der geopolitischen Bühne mehr ist. 
Die USA zielen mit ihrer Militärpolitik, dem Kidnapping eines gewählten Staatspräsidenten und seiner Frau in Venezuela, dem Kapern von Handelsschiffen im internationalen Gewässern und der jetzigen Militäraktion auch darauf, den gewachsenen wirtschaftspolitischen Einfluss der BRICS-Staaten zurückzudrängen. Dabei ist der gegenwärtigen US-Regierung das Völkerrecht vollkommen egal. Die Etablierung eines so genannte „Board of Peace“, der in den Augen der Trump-Regierung eine Art „Gegen-Sicherheitsrat“ darstellt, macht deutlich, dass selbst die Vereinten Nationen als transnationales Gremium infrage gestellt werden. Bezeichnenderweise hört man seitens der Demokratischen Partei wenig klare Worte gegen diesen außenpolitischen Kurs der Trump-Regierung. 
Vor der FIR und ihren Mitgliedsverbänden stehen daher große Aufgaben: 
Gemeinsam mit anderen Friedenskräften sollten wir die jeweiligen Regierungen dazu drängen, sich nicht an diesem Kriegsabenteuer zu beteiligen. Weder Rüstungsexporte, noch Militärzusammenarbeit mit den angreifenden Staaten.
Wir sind solidarisch mit dem iranischen Volk und der Zivilbevölkerung im Nahen Osten, die in ihrem Kampf für Freiheit und Souveränität Opfer der Aggression der Vereinigten Staaten und Israels geworden sind. Wir unterstützen den Freiheitskampf des iranischen Volkes gegen die autoritäre Staatsführung, sagen aber „Nein“ zu einem „regime change“ mit einer von den USA aufgebauten Marionette. 
Wir fordern einen sofortigen Stopp der Angriffe auf den Iran. Wir verteidigen das Völkerrecht und treten auf dieser Grundlage für einen dauerhaften Frieden im Nahen Osten ein. 

Save the date! Protest gegen den AfD Wahlkampfauftakt in Heilbronn

14. Januar 2026

Keine Harmonie für die AfD

Wenn die AfD ihren Wahlkampfauftakt in Heilbronn plant, darf das nicht unwidersprochen bleiben. Rechtsradikale Politik steht für Ausgrenzung, Spaltung und Angst – und damit im klaren Gegensatz zu einer offenen und solidarischen Gesellschaft.

Gerade in Zeiten, in denen das Leben für viele immer teurer wird, zeigt sich besonders deutlich, wofür die AfD steht: nicht für soziale Sicherheit, faire Löhne oder bezahlbares Wohnen, sondern für Politik zugunsten von Reichen und Konzernen – auf dem Rücken derjenigen, die ohnehin schon unter Druck stehen. Statt Lösungen zu bieten, lenkt sie mit Hass und Schuldzuweisungen gegenüber Migrant*innen, Geflüchteten, queeren Menschen und anderen Minderheiten ab.

Deshalb rufen wir zu einer Kundgebung auf. Wir setzen ein deutliches Zeichen: Heilbronn ist kein Ort für Hetze und Ausgrenzung. Wir stehen zusammen für Menschenwürde, Zusammenhalt und eine Politik, die die tatsächlichen Probleme ernst nimmt.

Unser Anliegen ist klar: Keine Normalisierung der AfD. Keine Bühne für ihre Ideologie. Stattdessen ein starkes, sichtbares Zeichen für Solidarität und Zusammenhalt.


Weitere Infos über :

https://ngr-heilbronn.org

USA greift nach anderen Ländern und will Regierungen unter Ihre Kontrolle bringen !

4. Januar 2026

Mit Entsetzen nimmt die VVN-BdA zur Kenntnis, dass auf die völkerrechtswidrigen US-Militäreinsätze gegen venezolanische Schiffe und Boote nun ein großangelegter Militäreinsatz im Landesinnern erfolgt ist. Strategie und Taktik der USA orientieren sich dabei ganz offensichtlich an der US-Politik der 70er und 80er Jahre in Lateinamerika. Handlungsleitend ist dabei weiterhin die sogenannte Monroe-Doktrin nach der die USA die unabänderliche Vormachtstellung in Mittel- und Südamerika haben sollten. Die Botschaft an die anderen lateinamerikanischen Staaten ist klar: die USA nehmen ihren „Hinterhof“ wieder in Besitz und wer sich den US-amerikanischen Interessen nicht beugt, muss mit härtesten Konsequenzen rechnen.

Unabhängig davon, wie die Regierung Maduro politisch einzuschätzen ist, führt das Vorgehen der Trump-Administration zu einer weiteren Implosion regelbasierten Vorgehens in der Weltpolitik. Mit Donald Trump und seiner Administration sind eine regelbasierte Ordnung und Rechtsstaatlichkeit nicht möglich und Frieden unerreichbar.

Man bedenke, dass mit der „Vereinnamung“ von Venezuela für die USA kein Ende ist. Die Regierung der USA hat auch andere Länder im Auge. Nicht zuvergessen ist, dass die Trump-Regierung immer noch Grönland und Kanada einverleiben möchten. Auch Kuba vor der „Haustür“ der USA ist auf deren Liste und soll nach Aussagen von einem Regierungsmitglied politisch auf die Seite der USA gezwungen werden.

Wir fordern die Bundesregierung auf, diesen Angriff zu verurteilen und der Erosion des Völkerrechts mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln entgegenzutreten.

USA raus aus anderen Ländern – keine Zwangspolitik durch die USA !

Antifaschismus

7. Oktober 2025

Nie wieder kriegstüchtig !

27. August 2025

Antikriegstag 01.09.2025

27. August 2025

Gegen den AfD-Landesparteitag Für ein solidarisches Heilbronn

22. Mai 2025

Gegen den AfD-Landesparteitag – Für ein solidarisches Heilbronn

Samstag, 31. Mai 2025
7 Uhr | Demo-Start: Bahnhofsvorplatz
8 Uhr | Kundgebung: Allee vor der Harmonie


Am 31. Mai trifft sich die AfD in Heilbronn zu ihrem Landesparteitag – mitten in unserer Stadt, mitten in einer Zeit, in der viele Menschen kaum noch wissen, wie sie über die Runden kommen. Die Preise steigen, die Löhne bleiben niedrig, Wohnraum wird unbezahlbar. Doch anstatt echte Lösungen zu bieten, schürt die AfD Hass – gegen Migrant*innen, gegen Arme, gegen alle, die sich für Solidarität und soziale Gerechtigkeit einsetzen.

Sie gibt sich als „Alternative“, aber steht für knallharte Politik im Sinne der Reichen. Ihre vermeintliche Systemkritik zielt nicht auf die Ursachen von Ungleichheit, sondern auf Spaltung, Ausgrenzung und autoritäre Kontrolle. 

Deshalb gilt: Kein Platz für Rechtsradikale! Nicht in Heilbronn, nicht irgendwo.

Wir stellen uns solidarisch gegen ihre Hetze – für die Gesellschaft! Es reicht nicht, die AfD zu kritisieren. Wir müssen zeigen, dass sie nicht erwünscht sind – laut, sichtbar und gemeinsam.

Trotz der frühen Uhrzeit ist es wichtig auf die Straße zu gehen. 
Wenn die AfD ihren Parteitag beginnt, stehen wir schon da – entschlossen, klar und mit vielen.

Kommt zur Demo um 7 Uhr zum Bahnhofsvorplatz. Von da aus laufen wir gemeinsam zur Harmonie.
Ab 8 Uhr: Kundgebung auf der Allee vor der Harmonie.

Zusammen gegen rechts. Für ein solidarisches Heilbronn.
Kein Fußbreit der AfD – alle auf die Straße!

Ausstellung zu Walter Vielhauer

15. April 2025

Walter Vielhauer – ein Heilbronner Arbeiter, Antifaschist, Kommunist und Widerstandskämpfer.

 Ausstellungseröffnung: Freitag, 18. April 2025, 19 Uhr
 Soziales Zentrum Käthe, Heilbronn


Als junger Arbeiter wurde Walter früh gewerkschaftlich und politisch aktiv. Im deutschen Faschismus wurde er verfolgt, verhaftet und über zwölf Jahre lang in den Konzentrationslagern Dachau, Mauthausen und Buchenwald inhaftiert.

Im KZ Buchenwald war Vielhauer Teil des organisierten Widerstands, der kurz vor der Befreiung 1945 einen bewaffneten Aufstand gegen die SS organisierte.

Nach dem Krieg kehrte er nach Heilbronn zurück, arbeitete im Rathaus, war Stadtrat der KPD und bis ins hohe Alter in der Friedensbewegung sowie auf antifaschistischen und gewerkschaftlichen Veranstaltungen aktiv.

Vielhauer steht für eine antifaschistische Haltung, Mut und die Bereitschaft, für eine solidarische Gesellschaft zu kämpfen. Seine Geschichte ist nicht nur Vergangenheit – sie ist ein Anstoß für heute. Gerade in Zeiten, in denen rechte Diskurse in unserer Gesellschaft normalisiert werden, ist es unsere Aufgabe, an Menschen wie ihn zu erinnern, um zu lernen.

Erinnern heißt kämpfen!

Kommt vorbei, bringt Freund*innen mit – wir freuen uns auf euch!

Vor 80 Jahren am 11. April 1945: Befreiung des KZ Buchenwald

31. März 2025

Einladung

Freitag 11. April 2025, 18:00 Uhr

Hauptfriedhof Heilbronn, Abteilung 46

Gedenken am Grab

Ansprachen: Konrad Wanner, Anneliese

Fleischmann-Stroh

Musikalische Umrahmung 

Freundeskreis Walter Vielhauer: Bernhard Mainz, Anneliese Fleischmann-Stroh, Florian Vollert, Konrad Wanner, Köhlstrasse 39, 74074 Heilbronn

Gedenken an die Opfer des KZ Neckargartach

25. März 2025

Neuerscheinung beleuchtet KZ-Geschichte

Die Räumung des Konzentrationslagers Neckargartach jährt sich am 1. April zum 80. Mal. Zu diesem Anlass laden die Stadt Heilbronn, der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Heilbronn um 16 Uhr zum Gedenken auf dem KZ-Friedhof ein. Dabei werden Oberbürgermeister Harry Mergel und Pascal Raugust, Vorsitzender des Stadt- und Kreisverbands Heilbronn des DGB, Kränze für die Opfer niederlegen.

Eine kurze historische Einführung in das Arbeitslager, in dem zeitweilig über 1000 Menschen gleichzeitig interniert waren und mindestens 191 zu Tode kamen, erfolgt durch Miriam Eberlein, Leiterin des Stadtarchivs Heilbronn. Außerdem sprechen Bernhard Löffler für die Initiative Gedenkstätte KZ Heilbronn-Neckargartach sowie Oliver Toellner, Leiter des Grünflächenamts Heilbronn, der einen Ausblick auf das neue Gestaltungskonzept der Gedenkstätte geben wird. Aktuell realisiert die Stadt Heilbronn ein Gedenkkonzept, das den KZ-Friedhof auf der Anhöhe und das nahegelegene ehemalige Arbeitslager Steinbock an der Böllinger Straße zusammenführt. Zum 80. Jahrestag werden erste Elemente des Gedenkkonzeptes bereits zu sehen sein und eine Elsbeere gepflanzt, die Fertigstellung des gesamten Konzepts ist noch im Laufe dieses Jahres vorgesehen. Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung durch ein Streichtrio der Städtischen Musikschule Heilbronn.

Die Anfahrt ist über Frankenbacher Straße, Hirschstraße möglich. Es wird darum gebeten, die Parkmöglichkeiten am Nordfriedhof in Neckargartach zu nutzen. Der KZ-Friedhof befindet sich in der Verlängerung der Hirschstraße hinter der Kleingartensiedlung.

Buchvorstellung
am Vortag

Bereits am Montag, 31. März, stellt das Stadtarchiv Heilbronn die Neuerscheinung „Das Konzentrationslager Heilbronn-Neckargartach. Umrisse seiner Geschichte“ in Anwesenheit des Autors Heinz Risel vor. Der promovierte Historiker beleuchtet in der Studie die Geschichte des KZs von seiner Errichtung im September 1944 bis zu seiner Auflösung im April 1945 sowie das Schicksal seiner zu Zwangsarbeit verpflichteten Insassen. Oberbürgermeister Harry Mergel wird ein Grußwort sprechen. Die Veranstaltung findet um 16.30 Uhr in Kooperation mit der Initiative Gedenkstätte KZ Heilbronn-Neckargartach in der Kulturschmiede Neckargartach, Biberacher Straße 16, statt. Aus Platzgründen ist eine Anmeldung zu der Veranstaltung unter https://eveeno.com/228712811 erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos.

Die 112-seitige Publikation umfasst 20 Abbildungen und ist ab 1. April beim Stadtarchiv Heilbronn und im Buchhandel für zwölf Euro erhältlich.

https://www.heilbronn.de/rathaus/aktuelles/details/artikel/gedenken-an-die-opfer-des-kz-neckargartach.html

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