Gedenkveranstaltung am Synagogengedenkstein

30. Oktober 2017

Wider das Vergessen

 

Einladung zur

Gedenkveranstaltung am

Synagogengedenkstein, Allee

 

  1. 9. November 2017

19.15 Uhr, Heilbronn

 

 

Begrüßung

Harry Mergel

Oberbürgermeister der Stadt Heilbronn

 

Ansprache

Silke Ortwein

DGB Vorsitzende Stadt- und Landkreis Heilbronn

 

Verabschiedung

Harry Mergel

Oberbürgermeister der Stadt Heilbronn

 

Musikalische Umrahmung durch den Posaunenchor Horkheim unter der Leitung von Helmut Reustle

Gedenkstunde am 1. April um 11:00 Uhr – am KZ Friedhof Neckargartach

22. März 2017

Gedenkstunde KZ Heilbronn-Neckargartach Samstag, 1. April 2017 11:00 Uhr Flyer Gedenkstunde 2017-04-01 Programmeinladung Gedenkstunde 2017-04-01

Wir brauchen Hilfe!!! 16. März Aktion gegen SS Veteranen Aufmarsch in Künzelsau.

13. März 2017

Liebe Kameradinnen und Kameraden, Freundinnen und Freunde,

jedes Jahr am 16. März marschieren in der lettischen Hauptstadt Veteranen der lettischen Waffen-SS auf .

Am Tag der „Tag der Legionäre“ ziehen sie unter Pomp  zu einem Gottesdienst, einem „Ehrenmarsch“ und einer fahnengesäumten Kundgebung am Freiheitsdenkmal zu Ehren der lettischen Einheiten der Waffen-SS durch Riga.

Seit einigen Jahren unterstützen die VVN-BdA und die FIR die lettischen Opferverbände bei einer Kundgebung zum Protest gegen diesen gespenstischen Aufzug, bei dem Einheiten der Waffen-SS und andere mit den Nazis kollaborierende antisemitische Todesschwadronen als nationale Idole gefeiert werden.

Diese Proteste in Riga werden zunehmend  durch Schikanen der lettischen Behörden nahezu unmöglich gemacht.

Schon im letzten Jahr wurden die angereisten Mitglieder der VVN bei der Einreise abgefangen, in Abschiebehaft verbracht und abgeschoben.

Deshalb protestieren wir 2017  vor den lettischen Konsulaten in den europäischen Hauptstädten Rom, Brüssel, Budapest und Athen

und in der Bundesrepublik:

Berlin, Bremen, Hamburg, Frankfurt, Düsseldorf und Künzelsau

Richtig gelesen: In Künzelsau gibt es ein lettisches Honorarkonsulat.

Die Voraussetzungen für eine Aktion sind dort sehr ungünstig: Es gibt keine Kreisvereinigung der VVN-BdA und kaum befreundete Organisationen.

Deshalb bitten wir alle, die sich frei machen können:

Helft mit beim Protest in Künzelsau!!!

 

Donnerstag 16. März,  15 Uhr bis 17 Uhr

vor dem lettischen Honorarkonsulat in der Oberamteistrasse 20 in Künzelsau.

 

Wer kommen kann, sollte sich bitte im Landesbüro kurz ankündigen – per mail, telefon oder fax.

 

Ab Stuttgart organisieren wir eine gemeinsame Anfahrt in PKWs bzw. auch mit der Bahn.

 

(Abfahrt ca. 12.30 Uhr)

 

 

Helft mit damit unsere Aktion erfolgreich wird!!!

Veranstaltung in Erinnerung an den Heilbronner Walter Vielhauer am Mo, 9.Mai 2016

21. April 2016

VA Walter Vielhauer Front Am 19. April 2016 jährte sich zum 30. Mal der Todestag von Walter Vielhauer. Walter Vielhauer lebte von 1909 bis 1986 überwiegend in Heilbronn und war ein bekannter Heilbronner Kommunalpolitiker, Antifaschist, Gewerkschafter, Friedensaktivist und Kommunist. Er war während den 12 Jahren des deutschen Faschismus dem Terror der SS in den Konzentrationslagern Dachau, Mauthausen und Buchenwald ausgesetzt. Die Nazis konnten seinen aufrechten Gang nicht brechen und so wirkte er aktiv an der Selbstbefreiung des KZs Buchenwald mit. Gemeinsam mit 21.000 Antifaschisten aus über 15 Nationen legte er am 19. April 1945 den Schwur von Buchenwald ab und blieb dem bis zu seinem Tode treu. Trotz der erneuten Repression gegen Kommunst*innen durch die Nachkriegsregierung Adenauers setzte er sich auch weiterhin für die Ziele der Arbeiterbewegung ein. Durch seinen aufrichtigen Einsatz für eine Welt ohne Faschismus, Ausbeutung und Krieg, für Frieden und Sozialismus prägte er eine ganze Generation von jungen, politisch aktiven Menschen.   In Anbetracht von rassistischen Massenmobilisierungen gegen Geflüchtete, von Kriegen im Nahen und Mittleren Osten, von Austeritätspolitik und Angriffen auf die Rechte von Arbeitnehmer*innen, sind auch 30 Jahre nach seinem Tod die Ideale Walter Vielhauers Vorbild für unser Handeln. Denn genau wie damals müssen wir rechtem Gedankengut und rassistischer Radikalisierung aktiv entgegentreten, für Frieden auf die Strasse gehen, in Arbeitskämpfen zusammenstehen und die Solidarität mit ausgegrenzten Bevölkerungs- schichten organisieren. Ein Blick in die Zeitung zeigt, Walter Vielhauers Kampf für eine solidarische Gesellschaft ist heute aktueller denn je.   An dem Abend erinnern wir an das Leben und Wirken Walter Vielhauers.

  • Heidi Scharf, 1.Bevollmächtigte der IG Metall Schwäbsch Hall
  • Dieter Keller, DKP Bezirksvorsitzender Baden-Württemberg
  • Ein Vertreter der Organisierten Linken Heilbronn ( IL )
  • Film: „Dachau, Mauthausen, Buchenwald und zurück“
  • Musik: DIE MARBACHER

Moderation: Konrad Wanner ( die LINKE ) Für eine Dokumentation seines Lebenswerkes suchen wir Materialien, Dokumente und Fotos über sein politisches Wirken in Heilbronn. Die Veranstaltung unterstützen: VVN-BdA Kreisvereinigung Heilbronn, Bündnis Heilbronn sagt nein, DGB Stadt- und Kreisverband Heilbronn, Friedensbewegung Heilbronn, Netzwerk gegen rechts Heilbronn (NgR), Bündnis 90/Die Grünen Kreisverband Heilbronn, Die LINKE Kreisverband Heilbronn, Grüne Junden Heilbronn, Jusos Heilbronn, Organisierte Linke Heilbronn (IL), SPD Schwaigern, ver.di Jugend Heilbronn-Neckars-Franken

Veranstaltung in Erinnerung an den Heilbronner Walter Vielhauer am Mo, 9.Mai 2016

21. April 2016

VA Walter Vielhauer Front

Zusammen stehen – gegen Rassismus und rechte Parolen 07.02.2016 um 13:30 Uhr in Heilbronn

4. Februar 2016

Zusammen stehen- gegen Rassismus und rechte Parolen (00000003)

Kundgebung gegen Rassismus und Sexismus am 7.2. auf dem Schlossplatz

31. Januar 2016

Hallo liebe AntifaschistInnen, am 7. Februar soll auf dem Schlossplatz eine Kundgebung mit dem Motto „Stuttgart wach auf!!! Kundgebung gegen Gewalt“ stattfinden. Aufhänger des Aufrufs aus Russlanddeutschen-Kreisen sind das angebliche Verschweigen von Straftaten und der Behauptung, dass man sich nicht mehr „sicher“ fühlen kann. Auch der Stuttgarter Pegida-Ableger „Pegida – BW Stuttgart“ mobilisiert auf diese Kundgebung und wird mit Sicherheit auch wieder die ein oder anderen Faschisten oder neurechten Rassisten der AfD auf den Plan rufen. Um im Umkreis dieser Veranstaltung auch progressive Standpunkte zu den Themenkomplexen „Rassismus und Sexismus“ auf die Straße zu tragen, werden wir am selben Tag am Stuttgarter Schlossplatz eine Kundgebung gegen Rassismus und Sexismus abhalten. Wir wollen einerseits auf die massiv vorhandene strukturelle Gewalt gegen Frauen und deren systematische Unterdrückung, sowie den Antifeminismus als zentrales Kampffeld der Rechten und andererseits auf die massive rassistische Hetzte und Angriffe der letzten Monate aufmerksam machen. Denn beide Unterdrückungsmechanismen sind ein großes, unmenschliches Problem und dürfen nicht, wie das Beispiel Köln und die ganze Stimmungsmache von Rechts unter einem vorgeschobenen Pseudo-Feminismus sehr deutlich macht, instrumentalisiert werden! Kommt zur Kundgebung am 7. Februar um 13:00 Uhr auf dem Schlossplatz! Lasst uns fortschrittliche Herangehensweisen an dieses Thema öffentlich greifbar werden lassen und den Nazis und Pegida-Rassisten, die sich sicher von dem Thema anziehen lassen, eine klare Absage erteilen! Bitte leitet diese Info weiter und achtet auf weitere Ankündigungen! Solidarische Grüße, Antifaschistische Aktion (Aufbau) Stuttgart

Wir rufen auf:

31. Januar 2016

Kundgebung für die Aufarbeitung der Berufsverbotepolitik, Rehabilitierung der Betroffenen, eine fällige Entschuldigung. und ggf. materielle Unterstützung   Mittwoch, 17. 2. 15.30 Uhr Schloßplatz vor dem Interimslandtag im Kunstgebäude  (mit dem goldenen Hirsch)     Liebe ehemals von Berufsverbotsmaßnahmen Betroffene, liebe Unterstützer*innen, liebe Freund*innen, seit Januar 2012 haben wir im Rahmen unserer Initiativgruppe „40 Jahre Radikalenerlass“ Vieles unternommen, um die Erfüllung unserer drei Forderungen (Entschuldigung, Rehabilitierung und in bestimmten Einzelfällen materielle Unterstützung für Betroffene von Berufsverbotsmaßnahmen) in Baden-Württemberg durchzusetzen. Die neugewählte grün-rote Landesregierung schien uns eine erfolgversprechende Ansprechpartnerin. Vier Jahre später sind wir unserem Ziel weniger nahe gekommen, als wir nach der Einrichtung des „Runden Tisches“ seit Juni 2015 hatten hoffen können. Zwar war immer wieder betont worden, eine wissenschaftliche Aufarbeitung solle es geben. Beide Regierungsfraktionen haben es bei ihren Klausurtagungen Mitte Januar aber abgelehnt, eine Entschließung zur Entschuldigung und Rehabilitierung der Betroffenen in den Landtag einzubringen. Dies haben wir aus der Presse (RNZ vom 21.1.2015) erfahren, aber bis heute noch keine schriftliche Information erhalten. Am 10. Dezember 2014, dem Tag der Menschenrechte, hatte eine Gruppe von 30 ehemals Betroffenen mit Umhängeschildern über ihren Fall vor dem Landtag in Stuttgart gestanden.* Bei dieser Kundgebung sprachen u. A. die Landesvorsitzende der GEW, Doro Moritz, und der ver.di- Geschäftsführer, Cuno Hägele. Die Aktion fand damals eine erfreuliche Medienaufmerksamkeit. In den folgenden Monaten haben wir viele Menschen dazu bewegen können, sich mit unseren Forderungen per Brief, Mail oder Telefon an die Landtagsabgeordneten zu wenden. Vor dem Hintergrund dieses öffentlichen Drucks kam es letzten Endes zur Einberufung des „Runden Tisches“, der bisher dreimal getagt hat. Um unserer Kritik an der nun sichtbar gewordenen enttäuschenden Haltung der Fraktionen sichtbaren Ausdruck zu verleihen, haben wir eine erneute Kundgebung vor dem Landtag angemeldet für Mittwoch, 17. Februar, 15:30 Uhr, wenn das letzte Landtagsplenum stattfindet. Unter dem Motto „Schämt euch!“ wollen wir zeigen, dass wir empört sind über den Umgang mit uns und unseren Forderungen und – dass wir weitermachen werden, auch unter der neuen Regierung. Sie werden uns nicht los! Zu dieser Kundgebung möchten wir euch hiermit herzlich einladen! Es wäre eine großartige Sache, wenn wir sogar noch zahlreicher sein könnten als 2014! Also: Wenn es euch irgend möglich ist, kommt am 17. Februar zu unserer Protestkundgebung nach Stuttgart auf dem Schlossplatz vor dem Interims-Landtag.   Für die Initiative „40 Jahre Radikalenerlass“

Solidarität mit Katharina Kaupp

29. September 2015

Liebe Mitstreiter, als wir am 8. März 2014 gegen die Kundgebung von Nazis in Heilbronn demonstrierten und zum Protest aufriefen, geschah dies zu einem in einem breiten Bündnis, dem auch die ver.di Jugend angehört und des weiteren gemeinsam mit dem DGB. Nähere Informationen siehe angehängter Aufruf. In Folge unserer Prostestaktion erhielt nun ver.di Gewerkschaftssekretärin Katha Kaupp einen Strafbefehl wegen Verstoss gegen das Versammlungsgesetz. Dazu findet am Freitag 2.10. ab 9.30 Uhr die öffentliche Verhandlung vor dem Amtsgericht Heilbronn statt. Es ist mit Zugangskontrollen zu rechnen. Wir laden dazu ein und rufen dazu auf Katha zu begleiten. Ab 9 Uhr treffen wir uns zu einer kurzen Kundgebung vor dem Amtsgericht Heilbronn, Wilhelmstrasse. Wir freuen uns über eine breite Unterstützung unserer Kollegin Katha Kaupp und zeigen damit auch: Protest gegen Nazis kann keine Straftat sein.

Wider dem Vergessen !

4. Juni 2015

Führung in der KZ Gedenkstätte Kochendorf im Salzbergwerk Kochendorf mit Silke Ortwein Termin : 13. Juni 2015, 15 Uhr Treffpunkt am Eingang zum Salzbergwerk Ausstellung „Freiheit – so nah, so fern“ 25. November 1944. Soldaten der US-Armee entdecken das erste Konzentrationslager im Bereich der Westfront : Natzweiler-Struthof. Im Innern des stacheldrahtumzäunten Geländes herrscht tiefe Stille. Kein einziger Häftling findet sich dort; alle sind evakuiert worden. Doch für die erschöpften Männer steht die Befreiung keineswegs nahe bevor.Ihr Leidensweg verlängert sich um einige furchtbare Monate, denn das „Lager Natzweiler“ wird auf die andere Rheinseite verlagert. Dort reorganisiert es sich und besteht im Netzwerk seiner Außenlager fort, weitere kommen hinzu. Bis zum Kriegsende zwingt „Natzweiler“ immer neue Sklavenarbeiter ins Joch der Kriegsindustrie. Die von einem deutsch-französischen Team erarbeitete grenzüberschreitende Ausstellung zeichnet die einzigartige Geschichte dieses doppelten Endes nach. Dabei stellt sie Lebensgeschichten von Häftlingen aus ganz Europa in den Mittelpunkt; die meisten der Porträtierten haben die chaotische Phase der Auflösung und der Todesmärsche überlebt.

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