Save the date! Protest gegen den AfD Wahlkampfauftakt in Heilbronn

14. Januar 2026

Keine Harmonie für die AfD

Wenn die AfD ihren Wahlkampfauftakt in Heilbronn plant, darf das nicht unwidersprochen bleiben. Rechtsradikale Politik steht für Ausgrenzung, Spaltung und Angst – und damit im klaren Gegensatz zu einer offenen und solidarischen Gesellschaft.

Gerade in Zeiten, in denen das Leben für viele immer teurer wird, zeigt sich besonders deutlich, wofür die AfD steht: nicht für soziale Sicherheit, faire Löhne oder bezahlbares Wohnen, sondern für Politik zugunsten von Reichen und Konzernen – auf dem Rücken derjenigen, die ohnehin schon unter Druck stehen. Statt Lösungen zu bieten, lenkt sie mit Hass und Schuldzuweisungen gegenüber Migrant*innen, Geflüchteten, queeren Menschen und anderen Minderheiten ab.

Deshalb rufen wir zu einer Kundgebung auf. Wir setzen ein deutliches Zeichen: Heilbronn ist kein Ort für Hetze und Ausgrenzung. Wir stehen zusammen für Menschenwürde, Zusammenhalt und eine Politik, die die tatsächlichen Probleme ernst nimmt.

Unser Anliegen ist klar: Keine Normalisierung der AfD. Keine Bühne für ihre Ideologie. Stattdessen ein starkes, sichtbares Zeichen für Solidarität und Zusammenhalt.


Weitere Infos über :

https://ngr-heilbronn.org

USA greift nach anderen Ländern und will Regierungen unter Ihre Kontrolle bringen !

4. Januar 2026

Mit Entsetzen nimmt die VVN-BdA zur Kenntnis, dass auf die völkerrechtswidrigen US-Militäreinsätze gegen venezolanische Schiffe und Boote nun ein großangelegter Militäreinsatz im Landesinnern erfolgt ist. Strategie und Taktik der USA orientieren sich dabei ganz offensichtlich an der US-Politik der 70er und 80er Jahre in Lateinamerika. Handlungsleitend ist dabei weiterhin die sogenannte Monroe-Doktrin nach der die USA die unabänderliche Vormachtstellung in Mittel- und Südamerika haben sollten. Die Botschaft an die anderen lateinamerikanischen Staaten ist klar: die USA nehmen ihren „Hinterhof“ wieder in Besitz und wer sich den US-amerikanischen Interessen nicht beugt, muss mit härtesten Konsequenzen rechnen.

Unabhängig davon, wie die Regierung Maduro politisch einzuschätzen ist, führt das Vorgehen der Trump-Administration zu einer weiteren Implosion regelbasierten Vorgehens in der Weltpolitik. Mit Donald Trump und seiner Administration sind eine regelbasierte Ordnung und Rechtsstaatlichkeit nicht möglich und Frieden unerreichbar.

Man bedenke, dass mit der „Vereinnamung“ von Venezuela für die USA kein Ende ist. Die Regierung der USA hat auch andere Länder im Auge. Nicht zuvergessen ist, dass die Trump-Regierung immer noch Grönland und Kanada einverleiben möchten. Auch Kuba vor der „Haustür“ der USA ist auf deren Liste und soll nach Aussagen von einem Regierungsmitglied politisch auf die Seite der USA gezwungen werden.

Wir fordern die Bundesregierung auf, diesen Angriff zu verurteilen und der Erosion des Völkerrechts mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln entgegenzutreten.

USA raus aus anderen Ländern – keine Zwangspolitik durch die USA !

Antifaschismus

7. Oktober 2025

Nie wieder kriegstüchtig !

27. August 2025

Antikriegstag 01.09.2025

27. August 2025

Gegen den AfD-Landesparteitag Für ein solidarisches Heilbronn

22. Mai 2025

Gegen den AfD-Landesparteitag – Für ein solidarisches Heilbronn

Samstag, 31. Mai 2025
7 Uhr | Demo-Start: Bahnhofsvorplatz
8 Uhr | Kundgebung: Allee vor der Harmonie


Am 31. Mai trifft sich die AfD in Heilbronn zu ihrem Landesparteitag – mitten in unserer Stadt, mitten in einer Zeit, in der viele Menschen kaum noch wissen, wie sie über die Runden kommen. Die Preise steigen, die Löhne bleiben niedrig, Wohnraum wird unbezahlbar. Doch anstatt echte Lösungen zu bieten, schürt die AfD Hass – gegen Migrant*innen, gegen Arme, gegen alle, die sich für Solidarität und soziale Gerechtigkeit einsetzen.

Sie gibt sich als „Alternative“, aber steht für knallharte Politik im Sinne der Reichen. Ihre vermeintliche Systemkritik zielt nicht auf die Ursachen von Ungleichheit, sondern auf Spaltung, Ausgrenzung und autoritäre Kontrolle. 

Deshalb gilt: Kein Platz für Rechtsradikale! Nicht in Heilbronn, nicht irgendwo.

Wir stellen uns solidarisch gegen ihre Hetze – für die Gesellschaft! Es reicht nicht, die AfD zu kritisieren. Wir müssen zeigen, dass sie nicht erwünscht sind – laut, sichtbar und gemeinsam.

Trotz der frühen Uhrzeit ist es wichtig auf die Straße zu gehen. 
Wenn die AfD ihren Parteitag beginnt, stehen wir schon da – entschlossen, klar und mit vielen.

Kommt zur Demo um 7 Uhr zum Bahnhofsvorplatz. Von da aus laufen wir gemeinsam zur Harmonie.
Ab 8 Uhr: Kundgebung auf der Allee vor der Harmonie.

Zusammen gegen rechts. Für ein solidarisches Heilbronn.
Kein Fußbreit der AfD – alle auf die Straße!

Ausstellung zu Walter Vielhauer

15. April 2025

Walter Vielhauer – ein Heilbronner Arbeiter, Antifaschist, Kommunist und Widerstandskämpfer.

 Ausstellungseröffnung: Freitag, 18. April 2025, 19 Uhr
 Soziales Zentrum Käthe, Heilbronn


Als junger Arbeiter wurde Walter früh gewerkschaftlich und politisch aktiv. Im deutschen Faschismus wurde er verfolgt, verhaftet und über zwölf Jahre lang in den Konzentrationslagern Dachau, Mauthausen und Buchenwald inhaftiert.

Im KZ Buchenwald war Vielhauer Teil des organisierten Widerstands, der kurz vor der Befreiung 1945 einen bewaffneten Aufstand gegen die SS organisierte.

Nach dem Krieg kehrte er nach Heilbronn zurück, arbeitete im Rathaus, war Stadtrat der KPD und bis ins hohe Alter in der Friedensbewegung sowie auf antifaschistischen und gewerkschaftlichen Veranstaltungen aktiv.

Vielhauer steht für eine antifaschistische Haltung, Mut und die Bereitschaft, für eine solidarische Gesellschaft zu kämpfen. Seine Geschichte ist nicht nur Vergangenheit – sie ist ein Anstoß für heute. Gerade in Zeiten, in denen rechte Diskurse in unserer Gesellschaft normalisiert werden, ist es unsere Aufgabe, an Menschen wie ihn zu erinnern, um zu lernen.

Erinnern heißt kämpfen!

Kommt vorbei, bringt Freund*innen mit – wir freuen uns auf euch!

Vor 80 Jahren am 11. April 1945: Befreiung des KZ Buchenwald

31. März 2025

Einladung

Freitag 11. April 2025, 18:00 Uhr

Hauptfriedhof Heilbronn, Abteilung 46

Gedenken am Grab

Ansprachen: Konrad Wanner, Anneliese

Fleischmann-Stroh

Musikalische Umrahmung 

Freundeskreis Walter Vielhauer: Bernhard Mainz, Anneliese Fleischmann-Stroh, Florian Vollert, Konrad Wanner, Köhlstrasse 39, 74074 Heilbronn

Gedenken an die Opfer des KZ Neckargartach

25. März 2025

Neuerscheinung beleuchtet KZ-Geschichte

Die Räumung des Konzentrationslagers Neckargartach jährt sich am 1. April zum 80. Mal. Zu diesem Anlass laden die Stadt Heilbronn, der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Heilbronn um 16 Uhr zum Gedenken auf dem KZ-Friedhof ein. Dabei werden Oberbürgermeister Harry Mergel und Pascal Raugust, Vorsitzender des Stadt- und Kreisverbands Heilbronn des DGB, Kränze für die Opfer niederlegen.

Eine kurze historische Einführung in das Arbeitslager, in dem zeitweilig über 1000 Menschen gleichzeitig interniert waren und mindestens 191 zu Tode kamen, erfolgt durch Miriam Eberlein, Leiterin des Stadtarchivs Heilbronn. Außerdem sprechen Bernhard Löffler für die Initiative Gedenkstätte KZ Heilbronn-Neckargartach sowie Oliver Toellner, Leiter des Grünflächenamts Heilbronn, der einen Ausblick auf das neue Gestaltungskonzept der Gedenkstätte geben wird. Aktuell realisiert die Stadt Heilbronn ein Gedenkkonzept, das den KZ-Friedhof auf der Anhöhe und das nahegelegene ehemalige Arbeitslager Steinbock an der Böllinger Straße zusammenführt. Zum 80. Jahrestag werden erste Elemente des Gedenkkonzeptes bereits zu sehen sein und eine Elsbeere gepflanzt, die Fertigstellung des gesamten Konzepts ist noch im Laufe dieses Jahres vorgesehen. Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung durch ein Streichtrio der Städtischen Musikschule Heilbronn.

Die Anfahrt ist über Frankenbacher Straße, Hirschstraße möglich. Es wird darum gebeten, die Parkmöglichkeiten am Nordfriedhof in Neckargartach zu nutzen. Der KZ-Friedhof befindet sich in der Verlängerung der Hirschstraße hinter der Kleingartensiedlung.

Buchvorstellung
am Vortag

Bereits am Montag, 31. März, stellt das Stadtarchiv Heilbronn die Neuerscheinung „Das Konzentrationslager Heilbronn-Neckargartach. Umrisse seiner Geschichte“ in Anwesenheit des Autors Heinz Risel vor. Der promovierte Historiker beleuchtet in der Studie die Geschichte des KZs von seiner Errichtung im September 1944 bis zu seiner Auflösung im April 1945 sowie das Schicksal seiner zu Zwangsarbeit verpflichteten Insassen. Oberbürgermeister Harry Mergel wird ein Grußwort sprechen. Die Veranstaltung findet um 16.30 Uhr in Kooperation mit der Initiative Gedenkstätte KZ Heilbronn-Neckargartach in der Kulturschmiede Neckargartach, Biberacher Straße 16, statt. Aus Platzgründen ist eine Anmeldung zu der Veranstaltung unter https://eveeno.com/228712811 erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos.

Die 112-seitige Publikation umfasst 20 Abbildungen und ist ab 1. April beim Stadtarchiv Heilbronn und im Buchhandel für zwölf Euro erhältlich.

https://www.heilbronn.de/rathaus/aktuelles/details/artikel/gedenken-an-die-opfer-des-kz-neckargartach.html

Gedenkkonzept für KZ Neckargartach

11. März 2025

Arbeitslager und nahegelegener Friedhof werden verbunden

Am 1. April jeden Jahres gedenkt Oberbürgermeister Harry Mergel auf dem KZ-Friedhof in Neckargartach der Auflösung des Lagers im Jahr 1945 und legt am Mahnmal mit den Namen der Toten einen Kranz nieder. Zum 80.  Jahrestag will die Stadt nun ein Gedenkkonzept realisieren, das den KZ-Friedhof auf der Anhöhe zwischen dem Gewann Werthalde und Hüttenäcker und das nahegelegene ehemalige Arbeitslager Steinbock an der Böllinger Straße zusammenführt. In diesem Außenlager des KZ Natzweiler-Struthof im Elsass mussten Häftlinge bis in die letzten Kriegstage Zwangsarbeit für die SS sowie für staatliche und private Betriebe vor Ort verrichten.

Nach der Vorstellung im Verwaltungsausschuss am Montag, 13. Januar, soll die Umsetzung des Konzepts bereits im Februar beginnen und noch im 80. Jubiläumsjahr fertiggestellt sein.

Der KZ-Friedhof wird in seiner jetzigen Ausgestaltung belassen. Bisher weist allerdings nur ein unscheinbares Straßenschild den Weg zu den schmalen Treppen, die zu ihm hinaufführen. Künftig wird eine einladende Eingangssituation mit einem Portal aus Cortenstahl auf den Zugang aufmerksam machen, auf dem auch über den Gedenkort informiert wird.

An der nahe gelegenen Kreuzung Böllinger Straße / Mosbacher Straße symbolisieren ebenfalls Cortenstahlelemente die Dimension der ehemaligen Lagerbauten, von denen nichts mehr übrig ist. Anstelle der Baracken haben sich längst Gewerbebetriebe angesiedelt. Farbige, in den Straßenraum hineinragende Bodenflächen sollen künftig markieren, wo die einstigen Baracken des Lagers standen und der trennende Grenzzaun entlangführte.

Auf den Wandelementen sind eine kurze Erläuterung und Zitate von Zeitzeugen zu lesen. QR-Codes führen auf eine Homepage des Stadtarchivs, auf der die Geschichte ausführlich aufgearbeitet sein wird mit Zeitzeugenberichten, Scans von Dokumenten und Fotos. Übersichtslagepläne und eine Modellstele zeigen den Besucherinnen und Besuchern die Lage im Raum, sowie den Bezug des KZ Außenlagers Steinbock zu den industriell genutzten Lagern im Neckartal, sowie das Hauptlager Natzweiler-Struthof.

Das Konzept haben Grünflächenamt und Stadtarchiv in Zusammenarbeit mit der Agentur gruppesepia erarbeitet. Der Impuls zur Sichtbarmachung des Lagers ist in einer Koordinationsgruppe bei Oberbürgermeister Harry Mergel unter Beteiligung der Initiative Gedenkstätte KZ-Heilbronn-Neckargartach entstanden. Die Initiative ist Mitglied im Verbund der Gedenkstätten im ehemaligen KZ-Komplex Natzweiler e.V. (VGKN.eu), zu dem auch die Gedenkorte Kochendorf und Neckarelz gehören.

Die Maßnahmen an den symbolträchtigen historischen Orten werden in Zusammenarbeit mit dem Amt für Straßenwesen und dem Betriebsamt der Stadt Heilbronn durchgeführt. In diesem Zuge werden auch Anpassungen im baulichen Bestand vorgenommen, wie die Verkehrssicherheit der Treppenanlage oder die Zugänglichkeit zum Friedhof über den Feldweg.

Die kleine Friedhofsanlage war bereits im Jahr 1946 von einer Bürgerinitiative in Neckargartach an der Stelle des Massengrabs mit den menschlichen Überresten von KZ-Häftlingen errichtet worden. Mittlerweile steht der Friedhof unter Denkmalschutz, auf einer Bronzetafel sind Namen der Toten zu lesen. Das Lager war im Sommer 1944 errichtet und beim Vormarsch der alliierten Truppen in den letzten Kriegstagen ins KZ Dachau „evakuiert“ worden.

Zum 80. Jahrestag wird das Stadtarchiv eine Publikation von Dr. Heinz Risel über das KZ Heilbronn-Neckargartach in einer überarbeiteten Neuauflage veröffentlichen. 

https://www.heilbronn.de/rathaus/aktuelles/details/artikel/gedenkkonzept-fuer-kz-neckargartach.html

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